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Ein Gehäuse für den Raspberry Pi selbst bauen

Der Raspberry Pi wird als Elektronikplatine mit offen liegenden Kontakten und Bauteilen geliefert, was einerseits ziemlich cool aussieht, aber auch die Gefahr von Kurzschlüssen durch Berührung mit herumliegenden Metallteilen birgt.

Ein Gehäuse schützt die Platine, muss aber die Anschlüsse, die an allen vier Seiten liegen, weiterhin benutzbar halten.

Anstatt teuer ein Gehäuse zu kaufen, basteln Sie sich einfach selbst eines. Eine Vorlage für ein Faltschachtelgehäuse zum selber Bauen finden Sie hier zum Download (Link ganz unten in diesem Beitrag).

Drucken Sie die Vorlage auf einen Karton oder eine stärkere Kunststofffolie. Einige Drucker verfügen dafür auf der Rückseite über einen zweiten Papiereinzug, über den sich auch dickeres Material verwenden lässt, da es nicht so eng um eine Walze laufen muss. Achten Sie beim Drucken darauf, dass alle Skalierungsfunktionen des PDF-Betrachters abgeschaltet werden und die Vorlage wirklich in Originalgröße gedruckt wird.

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Schneiden Sie als erstes die Öffnungen mit einem scharfen Messer aus. Die mit LED markierte Öffnung benötigen Sie nur, wenn Sie die LEDs auf dem Raspberry Pi sehen möchten. Die GPIO-Öffnung benötigen Sie nur, wenn Sie den GPIO-Port nutzen. Andernfalls schneiden Sie diese nicht aus, das Gehäuse bleibt dann stabiler. Der Raspberry Pi entwickelt nur wenig Wärme. Die Kühlöffnung brauchen Sie nur auszuschneiden, wenn Sie den Raspberry Pi im Dauerbetrieb, wie z.B. als Server laufen lassen.

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Die Öffnungen für Audio und HDMI können Sie ebenfalls geschlossen lassen, wenn Sie sie nicht benötigen. Die runde Öffnung für den FBAS-Stecker muss auf jeden Fall ausgeschnitten werden, da dieser Stecker über die Platine herausragt.

Falten Sie an den gestrichelten Linien nach innen. Bei einem dickeren Karton oder einer Folie ritzen Sie die Faltkanten mit einem scharfen Messer leicht vor. Die aufgedruckten Hinweise befinden sich später auf der Innenseite des Gehäuses, sodass Sie die Außenseite nach Belieben gestalten können.

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Kleben Sie das Gehäuse an den vier schmalen Laschen zusammen. Die breiten Laschen an den Schmalseiten und am Deckel dienen nur als Auflage bzw. Verschluss.

Möchten Sie die Gehäuseöffnung für GPIO nutzen, schneiden an der mit 1* bezeichneten Lasche die kurze Strichpunktlinie ein. Kleben Sie den unteren Teil der Lasche fest und stecken Sie den größeren oberen Teil durch die GPIO-Öffnung, falten ihn nach außen um und kleben ihn dann fest. Das stabilisiert das Gehäuse an dieser Stelle zusätzlich.
Möchten Sie die Gehäuseöffnung für LED nutzen, schneiden Sie den mit 2* bezeichneten Teil der Lasche ab.

Legen Sie jetzt den Raspberry Pi in das Gehäuse. Ziehen Sie die Blechkanten am USB-Port durch die Öffnung nach außen. Damit verhindern Sie Rutschen und Wackeln beim Anschließen der Kabel.

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Download der Druckvorlage: www.softwarehandbuch.de/download/gehaeuse.pdf




One Trackback

  1. […] werden. Hier bietet das Internet zahlreiche Händler an. Zur Not lässt sich auch selbst ein Gehäuse aus Pappe oder beispielsweise aus Lego-Steinen […]

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